Stiftung Kinderdorf Pestalozzi
Das Kinderdorf Pestalozzi ist im Zweiten Weltkrieg entstanden. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi ist heute in zwei Bereichen tätig:
- Im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen leben Kinder und Jugendliche mit sozialen und schulischen Problemen in sozialpädagogischen Wohngruppen.
- Projekte in Entwicklungsländern verhelfen Kindern und Jugendlichen zu ihrem Recht auf eine gute Bildung und zu besseren Zukunftschancen.
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Kinderdorf Pestalozzi in der Schweiz
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Auf http://www.pestalozzi.ch/de/home/ gibt es viele Kinder, die dort ihre Lebensgeschichte erzählen. In den Geschichten geht es um Kinder, die früher auf Feldern arbeiten mussten, Zwangs Verheiratet wurden oder nicht in die Schule gehen konnten. Das Kinderdorf Pestalozzi verbessert durch ihre Projekte in Entwicklungsländern, das Leben dieser Kindern. Wir persönlich finden diese Projekte eine super Sache!
Xiomara (15)
Berichtet von dem Pestalozzi Projekt “HOPE”. Das Projekt “HOPE” unterstützt während fünf Jahren Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren aus sozial benachteiligten und von Gewalt betroffenen Quartieren in ländlichen und städtischen Gebieten El Salvadors beim Übergang von der Grundschule ins Berufsleben. Für ca 9200 Kinder und Jugendliche war ‘HOPE’ von grosser Bedeutung und hat in ihrem persönlichen Leben positive Veränderungen bewirkt, so zum Beispiel für Xiomara und Monica.
Für Xiomaras Eltern kam nur Heirat, Haushalt und Kinder für ihre 15 Jährige Tochter in Frage. Xiomaras Eltern erachteten Schule schlicht als vergeudete Zeit, da in ihren Augen die Bestimmung von Frauen darin liege, Kinder zu bekommen und den Haushalt zu erledigen. Gar nicht einverstanden waren sie deshalb mit Xiomaras Entscheid, an unserem Projekt „HOPE“ in El Salvador teilzunehmen und ein Praktikum zu absolvieren, um dort viele neue Dinge zu lernen.
Der Zusammenhalt in der Gruppe hat mir geholfen, die Schwierigkeiten in der Familie zu überwinden, sagt Xiomara, die heute stolz darauf ist, einen Computer auseinander nehmen, reparieren und wieder zusammensetzen zu können. Das hat ihr Mut gemacht in ihrem Wunsch, einen Beruf zu erlernen und selbstständig zu werden.
Guja (14)
Mädchen, die sich in Klubs in der Schule austauschen und zusammen ihre Freizeit verbringen, entwickeln ein starkes Selbstbewusstsein das ist auch das Ziel. Mädchen, die eine Schule in der Nähe ihres Wohnortes besuchen, sind geschützt vor Missbrauch auf langen Schulwegen. Mädchen und junge Frauen stehen in den Pestalozzi Projekten nicht nur heute oder am Internationalen Mädchentag im Mittelpunkt, sondern jeden Tag.
Früh am Morgen, wenn die Vögel singen und die Sonne aufgeht, steht Guja auf. Sie kleidet sich an, wäscht sich ihre Hände und ihr Gesicht, geht Wasser für die ganze Familie holen und frühstückt. später steht das fröhliche und aufgeweckte Mädchen an der Strasse und ruft nach ihren Kameradinnen. Gemeinsam gehen sie in die nahegelegene Schule. Sie will vor allem die Fremdsprache Englisch lernen, damit sie später einmal gute Job Chancen hat.
Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi verbessert durch ihre Projekte in Äthiopien die Qualität der Bildung. Bei diesem Projekt werden Schulen unterstützt, die Mädchen besonders fördern. Denn oft sind es die Mädchen, die auf dem Feld arbeiten, Holz sammeln und Trinkwasser holen, um ihren Familien bei der täglichen Arbeit zu helfen. Die Möglichkeit, Unterricht in der Nähe des Wohnortes zu besuchen, schützt die Mädchen vor Vergewaltigung und Missbrauch auf dem Schulweg. Freizeitaktivitäten speziell für Mädchen finden ebenfalls in der Schule statt. Sie spielen Theater, machen Sport, treffen sich in Clubs und diskutieren miteinander.