Sonntag, 19. Januar 2014

SOS-Kinderdorf Newsletter


Seit kurzem kann man den SOS-Kinderdorf Newsletter gratis abonnieren. Man wird über neue  Projekte und Arbeiten von SOS-Kinderdorf, über neue Entwicklungen in Regionen, wo SOS-Kinderdorf aktiv ist informiert.
Wenn man sich dafür interessiert, gibt es weiter Informationen unter:


https://www.sos-kinderdorf.ch/ueber-uns/media/newsletter


Kampf gegen Hunger: SOS-Hilfe für Kinder und Familien


Für uns alle ist es normal, dass wir jeden Tag etwas zu essen auf dem Teller haben. Wir können von Glück reden, denn weltweit hat fast eine Milliarde Menschen nicht genug zu essen. Darunter leiden vor allem Kinder und Familien. 
SOS-Kinderdörfer unterstützen in ihren Nachbarschaften notleidende Familien. Durch unsere SOS-Familienhilfe bekämpfen die SOS- Kinderdörfer weltweit Armut und Hunger, z.B. in Bangladesch, Niger oder Nicaragua.





Hunger - Fakten & Ursachen


Fakten:

-> 2,2 Millionen Kinder sterben jedes Jahr an Mangel- und Unterernährung 

-> In armen Ländern müssen die Menschen bis zu 70 Prozent ihres Einkommens für Essen ausgeben.

-> Jedes dritte Kleinkind in Afrika und Südasien ist aufgrund von Mangel und Unterernährung unterentwickelt.

-> Weltweit hungern rund 925 Millionen Menschen





Ursachen:

->  Die Weltbevölkerung wächst täglich um mehr als 200.000 Menschen.

-> Der hohe Ölpreis verteuert die Kosten für Erzeugung, Verarbeitung und Transport von Nahrungsmitteln.

->  Der Klimawandel führt zu Dürren und Überschwemmungen. Die Folgen sind Geringe Erträge und schlechte Ernten lassen die Lebensmittelpreise fest steigen.

-> In wohlhabenden Ländern (Industrieländer) ist die Nachfrage von Fleisch und Milchprodukten gross dies führ dazu  dass der Bedarf an Getreide für Tierfutter steigt. Die Folge,die Preise für Grundnahrungsmittel steigen.


Unser Fazit ist, von überall her muss Hilfe kommen. Ob politisch oder bei jedem einzelnen Menschen. 







Hilfe für Aids- Waisen

Erst müssen sie mit ansehen, wie ihre todkranken Eltern sterben dann beginnt für Aids-Waisen der Kampf ums Überleben. Viele Aids-Waisen landen auf der Straße. Jugendliche versuchen ihre jüngeren Geschwister zu versorgen. Andere wachsen bei den überlasteten Großeltern auf. Sie haben nicht genug zu essen und Geld für für die Schule. Vor allem in Afrika zerstört HIV/Aids die Zukunft von Millionen Kindern. Dies wollen die SOS- Kinderdörfer in Afrika vermeiden!!

Der Kampf gegen Aids beginnt im Kindergarten, wo SOS-Mitarbeiter über die Krankheit aufklären. SOS-Gesundheitszentren behandeln Kinder oder deren Eltern. Im Kinderdorf finden Aids-Waisen ein neues liebevolles Zuhause! 

 Kinder bei einer Aktion der SOS-Kinderdörfer am Weltaidstag

Kinderdörfer International 

Nicht  nur in der Schweiz gibt es Kinderdörfer, auch International gibt es immer mehr Kinderdörfer. Wir haben uns für die Kinderdörfer in Indien entschieden, denn in Indien leben mehr als 447 Millionen Kinder unter 18 Jahren. Trotz einiger Verbesserungen in den letzten Jahrzehnten fristet etwa die Hälfte aller Kinder ein Leben voller Nöte und Entbehrungen. Jedes Jahr sterben ca. zwei Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten. Diese schlimmen Zustände in Indien wollen die SOS- Kinderdörfer vermeiden. Mann will mehr medizinische Versorgungen, mehr Kinder die zur Schule gehen können, weniger Gewalt an Mädchen und jungen Frauen, und weniger Hungersnöte. 

SOS-Kinderdorf ist seit 1963 in Indien tätig. Zurzeit gibt es in Indien 41 SOS-Kinderdörfer.














Stiftung Kinderdorf Pestalozzi 

Das Kinderdorf Pestalozzi ist im Zweiten Weltkrieg entstanden. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi ist heute in zwei Bereichen tätig:

  • Im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen leben Kinder und Jugendliche mit sozialen und schulischen Problemen in sozialpädagogischen Wohngruppen.

  • Projekte in Entwicklungsländern verhelfen Kindern und Jugendlichen zu ihrem Recht auf eine gute Bildung und zu besseren Zukunftschancen.

Kinderdorf Pestalozzi in der Schweiz


Auf http://www.pestalozzi.ch/de/home/ gibt es viele Kinder, die dort ihre Lebensgeschichte erzählen. In den Geschichten geht es um Kinder, die früher auf Feldern arbeiten mussten, Zwangs Verheiratet wurden oder nicht in die Schule gehen konnten. Das Kinderdorf Pestalozzi verbessert durch ihre Projekte in Entwicklungsländern, das Leben dieser Kindern. Wir persönlich finden diese Projekte eine super Sache! 

Xiomara (15)

Berichtet von dem Pestalozzi Projekt “HOPE”. Das Projekt “HOPE” unterstützt während fünf Jahren Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren aus sozial benachteiligten und von Gewalt betroffenen Quartieren in ländlichen und städtischen Gebieten El Salvadors beim Übergang von der Grundschule ins Berufsleben. Für ca  9200 Kinder und Jugendliche war ‘HOPE’ von grosser Bedeutung und hat in ihrem persönlichen Leben positive Veränderungen bewirkt, so zum Beispiel für Xiomara und Monica.

Für Xiomaras Eltern kam nur Heirat, Haushalt und Kinder für ihre 15 Jährige Tochter in Frage. Xiomaras Eltern erachteten Schule schlicht als vergeudete Zeit, da in ihren Augen die Bestimmung von Frauen darin liege, Kinder zu bekommen und den Haushalt zu erledigen. Gar nicht einverstanden waren sie deshalb mit Xiomaras Entscheid, an unserem Projekt „HOPE“ in El Salvador teilzunehmen und ein Praktikum zu absolvieren, um dort viele neue Dinge zu lernen. 

Der Zusammenhalt in der Gruppe hat mir geholfen, die Schwierigkeiten in der Familie zu überwinden, sagt Xiomara, die heute stolz darauf ist, einen Computer auseinander nehmen, reparieren und wieder zusammensetzen zu können. Das hat ihr Mut gemacht in ihrem Wunsch, einen Beruf zu erlernen und selbstständig zu werden.






Guja (14)

Mädchen, die sich in Klubs in der Schule austauschen und zusammen ihre Freizeit verbringen, entwickeln ein starkes Selbstbewusstsein das ist auch das Ziel. Mädchen, die eine Schule in der Nähe ihres Wohnortes besuchen, sind geschützt vor Missbrauch auf langen Schulwegen. Mädchen und junge Frauen stehen in den Pestalozzi Projekten nicht nur heute oder am Internationalen Mädchentag im Mittelpunkt, sondern jeden Tag.

Früh am Morgen, wenn die Vögel singen und die Sonne aufgeht, steht Guja auf. Sie kleidet sich an, wäscht sich ihre Hände und ihr Gesicht, geht Wasser für die ganze Familie holen und frühstückt. später steht das fröhliche und aufgeweckte Mädchen an der Strasse und ruft nach ihren Kameradinnen. Gemeinsam gehen sie in die nahegelegene Schule. Sie will vor allem die Fremdsprache Englisch lernen, damit sie später einmal gute Job Chancen hat. 


Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi verbessert durch ihre Projekte in Äthiopien die Qualität der Bildung. Bei diesem Projekt werden Schulen unterstützt, die Mädchen besonders fördern. Denn oft sind es die Mädchen, die auf dem Feld arbeiten, Holz sammeln und Trinkwasser holen, um ihren Familien bei der täglichen Arbeit zu helfen. Die Möglichkeit, Unterricht in der Nähe des Wohnortes zu besuchen, schützt die Mädchen vor Vergewaltigung und Missbrauch auf dem Schulweg. Freizeitaktivitäten speziell für Mädchen finden ebenfalls in der Schule statt. Sie spielen Theater, machen Sport, treffen sich in Clubs und diskutieren miteinander.






Samstag, 18. Januar 2014

Wieso haben wir SOS-Kinderdorf gewählt?
Schon vor dieser Arbeit haben wir uns für SOS-Kinderdorf interessiert.Mit diesem  Blog möchten wir zeigen, dass man mit wenig  Geld Wunder bewirken kann.Wir können uns gar nicht vorstellen, wie schlimm es diesen Kindern geht. Da wir schon alles haben was Kind braucht.Ein Kind braucht Liebe,Zuneigung, Sicherheit und Vertrauen.
In dieser Zeit als wir an diesem Blog gearbeitet haben, ist es uns sehr nahe gegangen wie sehr diese Kinder leiden.
Wie haben uns sehr viele Gedanken gemacht, wie wir es am  Besten überbringen können, wie sehr diese Kinder leiden.




Auszeichnungen

Die Kinderdorfmütter wurden 2005 mit dem Women’s World Award ausgezeichnet.
Der Präsident von SOS-Kinderdorf Helmut Kutin nahm 2009 den Save the  World  Award entgegen.








Geschichte

Kleine Zusammenfassung zur Geschichte SOS-Kinderdorf:
Die Idee für SOS-Kinderdorf hatte Hermann Gmeiners. Er wollte verlassenen Kindern in der Nachkriegszeit ein  neues  Zuhause zu geben. Die Idee wurde 1949 mit dem Verein und der ersten SOS-Kinderdorf Einrichtung in Imst umgesetzt. Das Schweizer Kinderdorf in Trogen ,diente als Vorbild.
Eröffnet wurde das erste  Haus, das Haus Frieden am 15. April 1951.Hermann Gmeiners inverstierte sein ganzen Vermögen .Es wurde nach dem Schweizer Philantropen und Pädagogen Pestalozzi bennant.
Die Erste Kinderdorfmutter war Maria Weber. Sie ist 1919 geboren und starb 2011.Die erste Mäzenin war Beatrice von Boch Galhau. Die das erste Kinderdorf in Deutschland finanzierte. Dank Beatrice bekam Hermann Weber eine öffentliche Anerkennung für sein erstes SOS-Projekt. Da sie ihn zur Einweihung des ersten Kinderdorfes einlud und Herr Willhelm sich sehr dafür interessierte und ein Projekt startete.
Bis heute steht SOS-Kinderdorf für ein Symbol von einem geschützten Raum in dem Kinder aufwachsen können. 1945 wurde in München der erste SOS Verein gegründet.
SOS-Kinderdorf kümmerte sich vorrangig um die 15 SOS-Kinderdörfer in Deutschland.
1963 wurde in Korea das erste SOS-Kinderdorf gebaut. Somit kam es zu SOS-Kinderdorf Gründungen weltweit. 
SOS-Kinderdorf gibt es seit 60 Jahren und hilft Kinder in 132 Ländern. Sie haben über 1900 Einrichtungen und 500 Nothilfprogramme. 





Kinderdorf in Brasilien